Einfach bilanzierenAnleitung für Einsteigerinnen und Einsteiger
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Praxisleitfaden · Version 13

Einfach bilanzieren - Schritt für Schritt

Ausführliche Anleitung für kommunale Bearbeiterinnen und Bearbeiter ohne Vorkenntnisse in Energiebilanzierung, Gebäudemanagement oder Treibhausgasmethodik.

Stand: 30.07.2026KlimabilanzGebäudemanagementMehrjahresworkflow

Die drei wichtigsten Regeln

1 · Einheit prüfenkWh, MWh, Liter und Kubikmeter niemals verwechseln.
2 · Jahr speichernJedes Bilanzjahr bewusst sichern und erst danach fortschreiben.
3 · Extern sichernLokale Browserdaten regelmäßig als Projektdatei exportieren.
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1. Wofür die Anwendung gedacht ist

„Einfach bilanzieren“ unterstützt Kommunen dabei, Energie-, Kosten- und Treibhausgasdaten ihrer Liegenschaften strukturiert über mehrere Jahre zu erfassen, zu prüfen und auszuwerten. Die Anwendung besteht aus zwei Ansichten, die denselben lokalen Datenbestand verwenden.

ModulSchwerpunktTypische Frage
KlimabilanzTHG-Bilanz nach BISKO, Zielpfad, Maßnahmen, BerichteWie entwickeln sich Emissionen und Zielerreichung?
GebäudemanagementGebäudeverbräuche, Kennwerte, Energieausweise, Kosten und SzenarienWelche Gebäude verbrauchen wie viel und welche Maßnahmen wirken?
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2. Schnellstart in zehn Minuten

Für einen ersten belastbaren Arbeitsstand gehen Sie in dieser Reihenfolge vor:

  1. Öffnen Sie „Stammdaten“ und tragen Sie Kommune, Bearbeitung, Bilanzjahr und Einwohnerzahl ein.
  2. Legen Sie unter „Projekt & Jahre“ den Betrachtungszeitraum, das Basisjahr und das Zieljahr fest.
  3. Legen Sie jedes Objekt zuerst unter „Gebäude – Grunddaten“ mit Bezeichnung, Adresse, Kategorie, Baujahr, Denkmalschutz und Nettogrundfläche an.
  4. Erfassen Sie danach unter „Gebäude – Wärme & Strom“, „Sonst. Infrastrukturen“ und „Fuhrpark“ mindestens Objekt, Energieträger, Menge, Zeitraum, Datenquelle und Datengüte.
  5. Prüfen Sie im Gebäude-Dashboard die flächenbezogenen Wärme- und Stromkennwerte.
  6. Öffnen Sie „Klimabilanz“ und kontrollieren Sie Gesamtemissionen, Datengüte und auffällige Einzelpositionen.
  7. Speichern Sie das Bilanzjahr über die Jahresleiste und dokumentieren Sie Besonderheiten im Abschlussvermerk.
  8. Exportieren Sie unter „Projekt & Jahre“ eine vollständige Projektsicherung.
  9. Erst danach sollten Sie ein Folgejahr aus dem Vorjahr anlegen oder Berichte veröffentlichen.
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3. Orientierung in der Oberfläche

Die wichtigsten Bedienelemente bleiben in allen Modulen gleich:

  • Kopfzeile: Modulwechsel über das Logo, Speicherstatus, aktuelle Kennzahl, Anleitung, Beispiel, Sichern, Import und PDF.
  • Jahresleiste: aktives Bilanzjahr, Status, Vollständigkeit, Vor-/Zurücknavigation, neues Jahr und manuelles Sichern.
  • Modulreiter: wechseln zwischen Stammdaten, Erfassung, Ergebnissen, Maßnahmen, Projektjahren, Faktoren und Export.
  • Infopunkte: ein dezentes „i“ öffnet eine kurze Begriffserklärung. Die Balloon-Nachricht schließt mit Escape, einem erneuten Klick oder einem Klick außerhalb.
  • Statusmeldungen: kurze Meldungen erscheinen am unteren Bildschirmrand. Entscheidungen und Eingaben werden in einem Dialog im App-Design angezeigt.
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4. Projekt- und Stammdaten richtig anlegen

Projektstammdaten gelten übergreifend. Jahresbezogene Angaben wie Einwohnerzahl, Erstellungsdatum oder Klimafaktor gehören dagegen zum geöffneten Bilanzjahr.

  • Verwenden Sie für ein Projekt immer dieselbe Flächen- und Zuordnungslogik.
  • Ändert sich der Gebäudebestand, dokumentieren Sie Zugänge, Abgänge und Nutzungsänderungen im Jahresvermerk.
  • Ändern Sie Faktoren nur, wenn eine nachvollziehbare Quelle und ein fachlicher Grund vorliegen.
FeldEmpfehlung
Kommune / GebietskörperschaftAmtliche Bezeichnung verwenden.
ProjektkennungInternes Aktenzeichen oder eindeutige Kurzbezeichnung eintragen.
BetrachtungszeitraumFrühestes Ist-Jahr bis zum fachlich festgelegten Zieljahr.
BasisjahrMöglichst vollständiges, geprüftes Ausgangsjahr.
ZieljahrKommunal beschlossenes oder intern festgelegtes Zieljahr.
BearbeitungName und Organisationseinheit für die Nachvollziehbarkeit.
ErstellungsdatumEingabe immer als TT.MM.JJJJ.
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5. Verbrauchsdaten erfassen

Eine Verbrauchsposition entspricht in der Regel einem Zähler, einer Rechnung, einem Fahrzeug oder einer eindeutig abgrenzbaren Verbrauchsstelle. Bei Gebäuden wird das zuvor angelegte Objekt ausgewählt; mehrere Zähler können demselben Objekt zugeordnet werden.

  1. Wählen Sie eine passende Vorlage oder legen Sie eine leere Position an.
  2. Wählen Sie bei Wärme und Strom das Objekt aus den Gebäude-Grunddaten aus; sonst benennen Sie die Anlage eindeutig.
  3. Wählen Sie Medium beziehungsweise Energieträger und die richtige Einheit.
  4. Prüfen Sie bei Gebäudeenergie den vorgeschlagenen Scope: direkte Brennstoffe in der Regel Scope 1, bezogener Strom und Fernwärme in der Regel Scope 2.
  5. Tragen Sie den Verbrauch im deutschen Zahlenformat ein, zum Beispiel 12.345,6.
  6. Erfassen Sie Beginn und Ende des Abrechnungszeitraums.
  7. Wählen Sie Datenquelle und Datengüte. Ergänzen Sie bei Bedarf Rechnungsnummer, Zählernummer oder MaLo-ID.
  8. Prüfen Sie den automatisch berechneten Energie-, Kosten- und Emissionswert.
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6. Gebäudemanagement und energetische Qualität

Das Gebäudemanagement trennt dauerhafte Objektangaben von den jahresbezogenen Wärme- und Stromverbräuchen. Dadurch wird jedes Gebäude nur einmal beschrieben, während Verbrauch, Zähler, Datengüte und Emissionen je Bilanzjahr gepflegt werden.

  • Gebäude – Grunddaten: Objekt, Adresse, Kategorie, Baujahr, Denkmalschutz und Nettogrundfläche zentral erfassen.
  • Energieausweis: V für Verbrauchsausweis oder B für Bedarfsausweis sowie das Jahr der Erstellung dokumentieren; weitere GEG-Felder stehen unter „Details“ bereit.
  • Gebäude – Wärme & Strom: Objekt auswählen und Energieträger, Scope, Zählernummer, absoluten Verbrauch, Einheit und Datengüte eintragen.
  • Scope 1: direkte Emissionen aus Brennstoffen, die in der kommunalen Liegenschaft eingesetzt werden, beispielsweise Erdgas oder Heizöl.
  • Scope 2: indirekte Emissionen aus eingekauftem Strom sowie eingekaufter Fern- oder Nahwärme.
  • Spezifischer Wärmeverbrauch: jährlicher Wärmeverbrauch geteilt durch die hinterlegte Nutz- oder Bezugsfläche.
  • Stromkennwert: jährlicher Gebäudestrom geteilt durch dieselbe Bezugsfläche.
  • Witterungsbereinigung: ergänzt den tatsächlichen Verbrauch um eine vergleichbare Darstellung für durchschnittliche Witterung.
  • Energieausweis: Art, Gültigkeit, Bezugsfläche, Endenergie- und Primärenergiekennwert können dokumentiert werden.
  • Wohngebäude: die Energieeffizienzklassen A+ bis H können entsprechend dem Energieausweis dargestellt werden.
  • Nichtwohngebäude: keine vereinfachte A+-bis-H-Klasse zuweisen; hier sind die getrennten Kennwerte des Energieausweises maßgeblich.
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7. Klimabilanz nach BISKO lesen

Die Klimabilanz ordnet die erfassten Mengen Emissionsfaktoren zu und zeigt Treibhausgasemissionen in Tonnen CO2-Äquivalent. Die Ergebnisansicht beginnt mit Gesamtemissionen, Endenergie, Pro-Kopf-Wert und gewichteter Datengüte.

  • Vergleichen Sie nicht nur die Gesamtsumme, sondern auch Energieträger und größte Einzelverursacher.
  • Eigenerzeugung und Einspeisung werden methodisch getrennt dargestellt; vermiedene Emissionen sind nur nachrichtlich.
  • Eine sinkende Emission kann aus geringerem Verbrauch, einem anderen Energieträger oder einem geänderten Faktor entstehen.
  • Der lineare Zielpfad ist eine Orientierung. Er ist keine Prognose und ersetzt keinen politisch oder fachlich beschlossenen Maßnahmenpfad.
  • Witterungsbereinigte Werte sind eine Zusatzansicht; die BISKO-Basisbilanz bleibt unbereinigt.
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8. Datengüte und Nachweise

Die Datengüte zeigt, wie belastbar ein Wert ist. Sie sollte nicht nach dem gewünschten Ergebnis, sondern nach Herkunft und Nachweis des konkreten Werts gewählt werden.

  • Prüfen Sie Abrechnungszeiträume deutlich unter 330 oder über 400 Tagen.
  • Vermeiden Sie doppelte Erfassung desselben Zählers in „Gebäude – Wärme & Strom“ und „Sonst. Infrastrukturen“.
  • Hinterlegen Sie Rechnungs-, Zähler- oder Marktlokationsnummern, soweit dies datenschutzrechtlich und organisatorisch zulässig ist.
  • Dokumentieren Sie außergewöhnliche Nutzungen, Leerstand, Baustellenbetrieb und Zählerwechsel.
GüteTypische GrundlagePraxis
ARechnung, geeichter Zähler, verlässlicher PrimärdatensatzBevorzugter Standard
BDirekte Erfassung mit kleineren UnsicherheitenGut verwendbar, Hinweis dokumentieren
CHochrechnung oder teilweise ErsatzdatenAnnahme und Rechenweg festhalten
DKennwert oder grobe SchätzungNur als vorläufige Orientierung
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9. Bilanzjahre, Status und Jahresabschluss

Jedes Bilanzjahr ist ein eigener Datensatz. Die Jahresleiste ist deshalb das zentrale Bedienelement für Fortschreibung, Prüfung und Abschluss.

  1. Vervollständigen Sie Daten und Abschlussvermerk.
  2. Bearbeiten Sie Fehler und unbestätigte Vorjahreswerte.
  3. Setzen Sie den Status auf „Zur Prüfung“ und führen Sie die fachliche Kontrolle durch.
  4. Geben Sie das Jahr frei und exportieren Sie eine Projektsicherung.
  5. Sperren Sie das Jahr erst danach. Korrekturen erfolgen über eine begründete neue Version.
StatusBedeutung
EntwurfDaten werden erfasst und dürfen geändert werden.
Zur PrüfungArbeitsstand ist für die fachliche Kontrolle vorbereitet.
FreigegebenPrüfung ist abgeschlossen; der Stand ist fachlich freigegeben.
GesperrtJahresabschluss ist gegen direkte Änderungen geschützt und erhält eine Prüfsumme.
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10. Neues Jahr anlegen und Vorjahreswerte bestätigen

„Neues Jahr“ übernimmt Gebäude, Anlagen, Maßnahmenstruktur, Verbräuche und Preise aus dem geöffneten Jahr. Abrechnungszeiträume werden geleert.

  • Übernommene Verbräuche und Preise erscheinen zunächst hellgrau und kursiv mit dem Hinweis „Vorjahr ... unbestätigt“.
  • Sobald Sie den Wert ändern, verschwindet die Kennzeichnung.
  • Ist der Wert tatsächlich unverändert, bestätigen Sie ihn mit Enter oder über „Alle sichtbaren Vorjahreswerte bestätigen“.
  • Ein unbestätigter Wert vermindert die Vollständigkeit und verhindert Freigabe beziehungsweise Sperrung.
  • Wechseln Sie mit den Pfeilen nur zwischen bereits vorhandenen Jahren; das Auswahlfeld erlaubt den direkten Sprung.
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11. Mehrjahres-Cockpit und Berichte

Sobald mindestens zwei Bilanzjahre gespeichert sind, stellt das Cockpit Zeitreihen für Emissionen, Endenergie, Kosten und spezifischen Wärmeverbrauch dar.

  • Wählen Sie einen Zeitraum, der tatsächlich vergleichbare Jahresdaten enthält.
  • Prüfen Sie Bestandsänderungen, Flächenänderungen und Nutzungsänderungen vor einer Trendinterpretation.
  • Der Mehrjahresbericht verwendet automatisch den vollständigen vorhandenen Zeitraum, wenn eine alte Einjahresauswahl unpassend wäre.
  • Der Jahresbericht dokumentiert den aktiven Datensatz; der Mehrjahresbericht konsolidiert alle ausgewählten Jahre.
  • Die eigenständige HTML-Ausgabe enthält die Auswertung ohne Eingabefunktionen und eignet sich für interne Veröffentlichung.
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12. Maßnahmen und Wirtschaftlichkeit

Maßnahmen verbinden fachliche Planung mit einer überschlägigen wirtschaftlichen Bewertung. Die Werte sind Planannahmen und müssen mit den zuständigen Fachstellen abgestimmt werden.

  • Vermeiden Sie doppelte Einsparungen mehrerer Maßnahmen am selben Verbrauch.
  • Nach Umsetzung zählt im Ist-Jahr der gemessene Verbrauch; die Maßnahme bleibt als Plan- und Dokumentationsdatensatz bestehen.
  • Statische Amortisation und Vermeidungskosten sind Orientierung, keine vollständige Lebenszykluskostenberechnung.
EingabeBedeutung
UmsetzungsjahrJahr, ab dem die Maßnahme im Szenario wirkt.
StatusGeplant, beschlossen oder umgesetzt.
EinsparungJährliche Endenergie- oder Emissionsminderung nach Umsetzung.
Investition / FörderungGrundlage für Nettoinvestition und Kapitalwert.
NutzungsdauerZeitraum der wirtschaftlichen Betrachtung.
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13. Energiepreis- und Sensitivitätssimulation

Die Simulation vergleicht einen Pfad ohne Maßnahmen mit beschlossenen und geplanten Maßnahmen. Für niedrige, mittlere und hohe Preisannahmen werden Kosten und Preisrisiken bis zum Simulationsende berechnet.

  • Kontrollieren Sie zuerst die Ausgangspreise im Tab „Faktoren & Preise“.
  • Legen Sie Preissteigerungen nicht als vermeintlich sichere Prognose aus, sondern als Szenarien.
  • Prüfen Sie, ob Einsparungen in der richtigen Energieart und ab dem richtigen Jahr wirken.
  • Nutzen Sie die Sensitivitätsmatrix, um Kombinationen aus höherem oder geringerem Bedarf und abweichenden Preisen zu vergleichen.
  • Dokumentieren Sie zentrale Annahmen im Projekt- oder Maßnahmenvermerk.
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14. Export, Sicherung und Wiederherstellung

Die App speichert lokal im verwendeten Browser. Eine externe Projektsicherung ist deshalb zwingender Bestandteil des Arbeitsablaufs.

  • JSON sichern: speichert den aktuellen Projektstand zur späteren Bearbeitung.
  • Gesamtes Projekt sichern: enthält Projektstammdaten, Maßnahmen, Szenarien und sämtliche Bilanzjahre.
  • CSV: das native Format enthält ein Bilanzjahr je Zeile. Mehrere Jahre werden in einer Datei automatisch zugeordnet; eine manuelle Spaltenzuordnung entfällt.
  • CSV-Zeichencodierung: UTF-8 und Windows-1252 werden erkannt, damit Umlaute und ß aus Excel- oder Fachanwendungen korrekt erscheinen.
  • PDF: öffnet die Druckansicht. Im Systemdialog „Als PDF speichern“ wählen.
  • Webseite: erzeugt eine eigenständige Ergebnisdatei ohne Bearbeitungsoberfläche.
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15. Daten vollständig zurücksetzen

Im Tab „Export & Daten“ befindet sich unter „Datensicherheit am Einzelarbeitsplatz“ der Button „Daten zurücksetzen“.

  1. Exportieren Sie zuerst eine vollständige Projektsicherung.
  2. Klicken Sie auf „Daten zurücksetzen“.
  3. Lesen Sie den Hinweis im App-Dialog vollständig.
  4. Geben Sie das Wort LÖSCHEN in Großbuchstaben ein.
  5. Bestätigen Sie „Daten endgültig löschen“.
  • Gelöscht werden Arbeitsstand, Bilanzjahre, Maßnahmen, Szenarien, eigene Faktoren und Sicherungsstatus dieses Browsers.
  • Nicht gelöscht werden Programmdateien, Installation, Anleitung und heruntergeladene Sicherungsdateien.
  • Ist die App in einem weiteren Fenster geöffnet, schließen Sie dieses und wiederholen Sie den Vorgang.
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16. Installation als PWA

Auf einem HTTPS-Webserver kann die Anwendung wie ein Programm installiert werden. Die Daten bleiben weiterhin lokal im jeweiligen Browserprofil.

  • Chrome und Edge: Installationssymbol in der Adresszeile oder App-Menü verwenden.
  • iPhone und iPad: Teilen - „Zum Home-Bildschirm“.
  • macOS Safari: Ablage - „Zum Dock hinzufügen“.
  • Klimabilanz und Gebäudemanagement besitzen eigene Startadressen, verwenden aber denselben lokalen Datenbestand.
  • Nach einem Update kann der Service Worker zunächst die alte Fassung anzeigen. Seite neu laden oder die angebotene Aktualisierung übernehmen.
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17. Häufige Probleme

ProblemPrüfung und Lösung
Jahr fehlt in der MehrjahresbilanzJahr über die Jahresleiste speichern und den Zeitraum im Cockpit prüfen.
Neues Jahr lässt sich nicht anlegenPrüfen, ob das Jahr bereits vorhanden ist und ob kein Jahreswechsel läuft.
Vorjahreshinweis bleibt sichtbarWert ändern oder das Feld mit Enter bestätigen.
Datum zeigt ein falsches FormatTT.MM.JJJJ eingeben, zum Beispiel 31.12.2026.
Kennwert ist unplausibelEinheit, Verbrauch, Bezugsfläche und Abrechnungszeitraum prüfen.
PDF öffnet nichtPop-up-Freigabe prüfen; alternativ den Druckdialog des Browsers verwenden.
PWA startet mit altem StandNeu laden, Aktualisierung übernehmen oder Browser-Cache der App aktualisieren.
Zurücksetzen ist blockiertAlle weiteren App-Fenster schließen und erneut versuchen.
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A-Z

Glossar der wichtigsten Fachbegriffe

Die App erklärt viele Begriffe zusätzlich direkt am jeweiligen Feld über einen grünen Infopunkt.

Abrechnungszeitraum
Zeitraum, für den eine Rechnung oder Ablesung gilt.
Amortisation
Zeit, bis rechnerische Einsparungen die Investition ausgleichen.
Basisjahr
Ausgangsjahr für Trend und Zielpfad.
Bedarfsausweis
Energieausweis auf Grundlage einer rechnerischen Gebäudebewertung.
Baujahr
Jahr der erstmaligen Fertigstellung des Gebäudes; größere Sanierungen werden getrennt dokumentiert.
Bezugsfläche
Fläche, auf die ein Kennwert bezogen wird.
Bilanzjahr
Jahr, dem Verbräuche, Kosten und Emissionen zugeordnet werden.
BISKO
Bilanzierungs-Systematik Kommunal.
CO2-Äquivalent
Gemeinsame Maßeinheit für die Klimawirkung verschiedener Treibhausgase.
Datengüte
Bewertung der Verlässlichkeit und Herkunft eines Werts.
Denkmalschutz
Rechtlicher Schutz eines Gebäudes, der energetische Maßnahmen beeinflussen kann.
Diskontierung
Umrechnung zukünftiger Zahlungen auf einen heutigen Wert.
Eigenverbrauch
Vor Ort genutzter Anteil der selbst erzeugten Energie.
Emissionsfaktor
Emissionen je Energie- oder Mengeneinheit.
Endenergie
Am Gebäude oder an der Anlage gelieferte Energie.
Energiebedarf
Rechnerisch ermittelte Energiemenge unter festgelegten Bedingungen.
Energieverbrauch
Tatsächlich gemessene oder abgerechnete Energiemenge.
GEG
Gebäudeenergiegesetz.
Klimafaktor
Faktor zur Anpassung des Wärmeverbrauchs an durchschnittliche Witterung.
Kapitalwert
Abgezinster Saldo künftiger Ein- und Auszahlungen.
MaLo-ID
Eindeutige Marktlokations-Identifikationsnummer.
MWh
Megawattstunde; 1 MWh entspricht 1.000 kWh.
Nettogrundfläche
Summe maßgeblicher nutzbarer Grundflächen eines Gebäudes.
Primärenergie
Endenergie zuzüglich vorgelagerter Gewinnung, Umwandlung und Transport.
Sensitivität
Auswirkung abweichender Annahmen auf das Ergebnis.
Scope 1
Direkte Emissionen aus eigenen oder kontrollierten Quellen, etwa Erdgasverbrennung im Gebäude.
Scope 2
Indirekte Emissionen aus eingekauftem Strom sowie eingekaufter Wärme oder Kälte.
Spezifischer Verbrauch
Verbrauch je Quadratmeter Bezugsfläche und Jahr.
THG
Treibhausgas.
Verbrauchsausweis
Energieausweis auf Grundlage gemessener Verbräuche.
Vorkette
Vorgelagerte Emissionen vor der eigentlichen Energienutzung.
Witterungsbereinigung
Rechnerische Anpassung des Wärmeverbrauchs an Durchschnittswetter.
Zielpfad
Orientierender Verlauf vom Basiswert zum Zieljahr.